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So profitieren Krebspatienten von einer durchdachten Schmerztherapie

Krebs in seinen mannigfaltigen Formen kann das Leben von Erkrankten schwer durch Schmerzen belasten. Auch im vergangenen Jahr gab es erneut eine steigende Zahl von Krebstoten in Deutschland – die größte Anzahl vermeidbarer Krebsfälle entfiel mit rund 85.000 auf Tabakkonsumenten, gefolgt von ernährungsspezifischen Krebsformen. Vielfach kann Krebs inzwischen geheilt werden. Für die Schmerzen gibt es vielfältige medizinische Therapieansätze mit erfolgversprechender Wirkung.

Grundregeln der Schmerztherapie sichern langfristigen Erfolg

Eine erfolgreiche Schmerztherapie bei Krebs ist stets langfristig orientiert, individuell zugeschnitten und kommt ohne gravierende Nebenwirkungen aus.

Krebsleiden sind ein globales Problem, häufig gehen sie mit starken Schmerzen einher. Alleine im vergangenen Jahr erkrankten in den USA 1,76 Millionen Menschen neu an Krebs, in Deutschland lag die Inzidenzrate 2018 bei 576 Fällen auf 100.000 Einwohner gerechnet. Besonders oft kommen Darmkrebs und Brustkrebs vor, etwa basierend auf einer zu geringen Zufuhr von Ballaststoffen oder dem übermäßigen Verzehr von Wurstwaren.

Doch egal welche Genese dem Krebs zugrunde liegt: Betroffene müssen kein Leben mit permanenten Einschränkungen führen. Selbst wenn eine, die Fruchtbarkeit vermindernde, Chemotherapie notwendig sein sollte, kann beispielsweise anschließend mithilfe einer Eizellspende ein Kinderwunsch trotzdem realisiert werden. Im Bereich der medikamentösen Schmerztherapie hat sich in den letzten Jahren – auch unter Errichtung von Schmerzzentren und -klinken – ebenfalls viel getan. Eine Schmerztherapie ist die Basis und Stütze zugleich, um die schwere Zeit mit dem Krebs zu überstehen. Idealerweise beachtet eine erfolgversprechende Lösung dabei die vier Basisempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO:

  1. Orale Einnahme
  2. Fester Zeitplan
  3. Stufenschema
  4. Individuelle Planung

Die medikamentöse Schmerztherapie sollte mit Tabletten, Kapseln oder auch Tropfen durchgeführt und im Alltag konstant – und nicht nur bei Bedarf – beibehalten werden. Dies verhindert das zwischenzeitliche Abrutschen in unterdosierte Schmerzbereiche. Außerdem sollten mehrere Wirkstoffgruppen im Rahmen einer individuell zugeschnittenen Schmerztherapie, auch unter Berücksichtigung von Begleiterkranken, selektiert werden. Für eine Dauertherapie hingegen ungeeignet sind Zäpfchen und tendenziell auch intravenöse Darreichungsformen, die für den klinischen Alltag konzipiert worden sind.

Wirkung und Nebenwirkung der medikamentösen Schmerztherapie

Von der Einnahme von Schmerzmitteln können Betroffene in vielen Fällen eine komplette Ausschaltung, aber nahezu immer eine erhebliche Schmerzreduktion erwarten, die die Lebensqualität verbessert. Schmerzmittel blockieren – je nach Präparat – die Weiterleitung von Schmerzreizen an das Gehirn, indem sie sich an Rezeptoren im Rückenmark binden. Eine systemische, medikamentöse Schmerztherapie ist grundsätzlich gegenüber einer lokal wirksamen Alternative vorzugswürdig, sofern nicht nur ein klar abgrenzbarer Bereich schmerzvoll ist. Eine umfassende Aufklärung des Patienten ist indiziert, gerade auch um das angstbehaftete Thema der Medikamentensucht auszuräumen:

  • Eine Abhängigkeit ist zum Beispiel bei Morphin eher nicht zu befürchten, da der Wirkstoff langsam und konstant freigesetzt wird, ein Rauschzustand also nicht zustande kommt
  • Auch bei sonstigen Opioiden ist eine Abhängigkeit nicht zwangsläufig Folge eines längeren Konsums
  • darüber hinaus sind Absetzsymptome nicht mit einer solchen zu verwechseln

Bei den Nebenwirkungen kommt es bei langfristiger Einnahme starker Schmerzmittel öfter zu Verstopfungen, weshalb eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und ballaststoffreiche Ernährung anzuraten ist. Dauerhaft starke Nebenwirkungen, die die intendierten positiven Wirkungen überwiegen, können durch einen Präparatwechsel oder eine Dosisreduktion vermindert werden.

Ergänzende Medikamente können Schmerztherapie sinnvoll unterstützen

Neben der Gabe klassischer Schmerzmittel können Krebspatienten auch über eine ergänzende Medikamentierung mit ihrem behandelnden Arzt nachdenken. Zuvorderst sind hier drei Arten von Medikamenten zu nennen, die in Frage kommen können:

TYPWIRKUNG
AntidepressivaPotenziell wirksam bei Nervenschmerzen in geringer Dosis, Stimmungsaufhellung und Durchhaltevermögen, Prävention gegen die Entstehung eines Schmerzgedächtnisses
AntikonvulsikaMittel gegen Krampfanfälle, Optionale Gabe bei Nervenschmerzen, Targetieren einschießende Schmerzen, additiv aber auch Schlafstörungen
KortikosteroideGabe erwägungswert bei schwellungsbedingten Schmerzen, Wirksam gegen Entzündungen

Neben den genannten Zusatzpräparaten können auch Bisphosphonate zum Einsatz kommen, wozu zum Beispiel Zoledronat und Ibandronat zählen. Sie sind besonders wirksam bei Knochenmetastasen, da sie dem Abbau der Substanz entgegenwirken und daher auch präventiv gegen Osteoporose verabreicht werden können. Abseits der klassischen Medizin bietet sich gegebenenfalls noch eine Zusatztherapie mit Cannabinoiden an, die gegen Tumorschmerzen wirken und für mehr Entspannung sorgen können. Je nach Tumortypus kann die Gabe auch zur Steigerung des Appetits oder zur Linderung von Übelkeit empfehlenswert sein.

Bildquelle: HeungSoon / pixabay.com

11. April 2019 / von / in
Cannabis auf Rezept: größter Anteil geht an Schmerzpatienten

Statistik-Anbieter statista.com hat Ende November eine interessante Infografik zur Verwendung von medizinischem Cannabis veröffentlicht. Dabei werden allerdings teilweise veraltete Daten von 2017 verwendet. Interessant daran trotzdem: der Großteil der Patienten, die medizinisches Cannabis auf Rezept erhalten, ist im Umfeld der Schmerzbehandlung angesiedelt.

Schmerzpatienten bilden den größten Anteil an Nutzern, die zur Behandlung verchreibungspflichtiges Cannabis in Deutschland ganz legal in Apotheken erhalten.

Schmerzpatienten bilden den größten Anteil an Nutzern, die zur Behandlung verchreibungspflichtiges Cannabis in Deutschland ganz legal in Apotheken erhalten.

9. Dezember 2018 / von / in
Wie Schmerzkliniken chronische Schmerzen dauerhaft therapieren

Schmerzen sind nie angenehm. Betroffene sollten ihnen immer auf den Grund gehen. Ansonsten kann die Schmerzursache schnell oder auch über einen längeren Zeitraum zu einem noch größeren Problem heranwachsen. Der Weg in eine Schmerzklinik lässt sich manchmal nicht vermeiden. Durch mehrere verschiedene Therapieansätze kann ein solcher Aufenthalt aber für große Erleichterung sorgen.

Wie Zahnschmerzen lindern?

Schmerzen im Kieferbereich oder an den Zähnen können das Leben z.B. extrem einschränken. Hier gibt es aber zunächst einige Hilfsmittel, die unter Eigenanwendung hilfreich sein können. Egal, um welche Ursache es sich gerade handelt, Kälte verschafft bei Zahnschmerzen erste Linderung. Das klingt zwar simpel, aber kalte Kompressen oder gelutschtes Eis an den entsprechenden Stellen sollten den schlimmsten Schmerz erst einmal betäuben. Weitere hilfreiche Mittel sind Gewürznelken oder Salbeitee, die beide eine desinfizierende und schmerzlindernde Wirkung haben. Hier findet ihr weitergehende Infos: Ratgeber Zahnschmerzen.

Schmerzklinik: Was ist das?

Für dauerhafte Leiden, die das Leben zunehmend einschränken, sollten sich Betroffene jedoch an die sogenannten Schmerzkliniken wenden. Diese Kliniken nehmen sich Patienten an, die unter anderem folgenden Beschwerden leiden:

  • Kopfschmerzen
  • verschiedene Nervenerkrankungen
  • Rheuma
  • Rückenbeschwerden
  • Störungen der Durchblutung
  • chronische Schmerzen nach Operationen
  • Schmerzen während einer Krebserkrankung

Warum eine Schmerzklinik?

Normalerweise wird der Gang in eine Schmerzklinik als eine letzte Station angesehen. In den meisten Fällen geht bereits eine Behandlung einer Krankheit voraus oder Versuche, Schmerzen auf einem ambulanten Weg zu therapieren. Auch wenn der Patient austherapiert ist, schlagen diese Behandlungsmethoden nicht immer an. Manchmal werden die Schmerzen sogar so schlimm, dass eine stationäre Behandlung in der Schmerzklinik der einzige Ausweg ist.

Schmerzklinik: Was wird dort gemacht?

In der Schmerzklinik wird eine Reihe von Untersuchungen durchgeführt, die den Patienten bestmöglich weiterhelfen sollen. Einige davon können sogar in den Alltag nach der Therapie integriert werden:

BehandlungWas wird gemacht?
SchmerztagebuchAuch wenn es schwierig sein kann, die Schmerzen genau zu definieren, hilft ein sogenanntes Schmerztagebuch bei der Therapie. Hier tragen Patienten ein, um welche Art von Schmerzen es sich genau handelt, wie lange dieser Schmerz andauert, zu welchen Zeiten die Schmerzen abklingen und welche Medikamente zur Linderung eingenommen werden. Die behandelnden Ärzte analysieren dieses Tagebuch stetig, damit sie die Schmerztherapie immer wieder anpassen und optimieren können.
SchmerzmittelViele Patienten kämpfen schon seit Jahren mit Schmerzen und nehmen entsprechend lange Schmerzmittel ein. Die Mittel sind zwar hilfreich, können allerdings Nebenwirkungen hervorrufen und schnell zur Gewohnheit werden, sodass Patienten immer mehr Medikamente einnehmen müssen, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Deswegen kommt es zunächst zu einer Entwöhnung, bei der eine hohe Medikamentendosis wieder auf eine notwendigen, aber immer noch effektive Dosis reduziert wird.
PhysiotherapieZu der Behandlung der Leiden der Patienten gehören auch Massagen, Krankengymnastik sowie Bäder, Moorbäder, Fango- und diverse andere physische Therapiemöglichkeiten, die dem Körper gegen die Schmerzen helfen.
Natürliche HeilpraktikenNeben den konventionellen Schmerzmitteln werden auch natürliche Heilverfahren wie z.B. die chinesische Akupunktur eingesetzt, um den Energiefluss und die Selbstheilung des Körpers zu fördern.
ErnährungAuch eine gesunde Ernährung kann bei einem schmerzfreien Leben helfen. Dazu werden in der Regel in Schmerzkliniken Ernährungskurse angeboten, sodass Patienten eine gesündere Ernährung leichter in ihren Alltag integrieren können.

Tabelle: Schmerzkliniken konzentrieren sich nicht auf kurzfristige und oberflächliche Behandlung der Schmerzen. Die Mitarbeiter begeben sich auf die Suche nach den Ursachen und behandeln diese entsprechend mit einer Kombination verschiedener Methoden. Diese dienen weiterhin dazu, das Leben der Patienten auf eine Weise dauerhaft zu verändern, um ein möglichst schmerzfreies Leben zu führen.

Psychologische Behandlungen und Entspannung

Physische Schmerzen – insbesondere die Schmerzen, die Patienten über Jahre begleiten – haben auch negative Auswirkungen auf die Psyche der Betroffenen. Angst, Depressionen und Schlafstörungen können die Folge sein. Hinzu kommt oftmals sogar eine von den Schmerzen verursachte Arbeitsunfähigkeit, die zusätzliche Belastungen auf die Patienten ausübt. Eine individuelle Beratung durch einen Psychologen in Kombination mit einem entsprechend ausgebildeten Personal hilft dabei, schmerzverursachende Situationen zu vermeiden und den Weg in ein lebenswertes Leben, und vielleicht sogar in die Arbeit, zurückzufinden. Hierzu gehören auch diverse Entspannungstherapien wie Hypnose oder Autogenes Training, das Patienten in ihren späteren Alltag übertragen können.

Wer einen direkten Kontakt sucht, der kann sich direkt bei der deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin melden.

Bildquelle: Africa Studio – 648345913 / Shutterstock.com

5. Oktober 2018 / von / in ,
Wir stellen vor – Neurochirurgie München

In unserer Reihe „wir stellen vor“ möchten wir unseren Lesern heute den Fachbereich Neurochirurgie des Isarklinkums München vorstellen.

Neurochirgie München

PD Dr. med. habil. Ralf D. Rothörl ist seit 2011 stellvertretender Ärztlicher Direktor und Facharzt für Neurochirurgie am ISAR Klinikum. Er ist seit 2013 Ärztlicher Leiter der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie. Zuvor arbeitete er seit 2008 als niedergelassener Neurochirurg in München sowie als Konsiliararzt und stellvertretender ärztlicher Direktor des ISAR Klinikums.

Weitere Informationen zur Neurochirurgie München finden Sie hier.

12. Dezember 2017 / 4 Kommentare / von / in
wir stellen vor – Gefäßchirurgie München

In unserer Reihe „wir stellen vor“ möchten wir unseren Lesern heute den Fachbereich Gefäßchirurgie des Isarklinkums München vorstellen.

Gefäßchirurgie des Isarklinkums München

Ob medikamentöse Behandlung, klassische Operation an Arterien und Venen oder kathetergestützte interventionelle Therapie mit Ballon oder Stent: alle angebotenen Behandlungen basieren auf neusten medizinischen Erkenntnissen, folgen den Empfehlungen internationaler Fachgesellschaften und orientieren sich an bewährten internationalen Leitlinien. Ein großer Schwerpunkt liegt bei uns auch in der Prävention, die uns ermöglicht, versteckte Krankheitsbilder frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Mehr Details zur Gefäßchirurgie München gibt es auf isarklinkum.de.

23. Juni 2017 / von / in
wir stellen vor – Kardiologie München

In unserer Reihe „wir stellen vor“ möchten wir unseren Lesern heute den Fachbereich Kardiologie des Isarklinkums München vorstellen, auch bekannt als „Isar Herz Zentrum“.

Gefäßchirurgie des Isarklinkums München

Das ISAR Herz Zentrum bietet Ihnen Herzmedizin auf höchstem Niveau. Das Team aus hochqualifizierten, international renommierten Ärzten hat sich auf die Diagnostik, Vorsorge und Behandlung von Erkrankungen des Herzkreislaufsystems spezialisiert. Herzvorsorge, Herzrhythmusstörungen, Herzklappenerkrankungen und Herzkatheterbehandlung sind die Schwerpunkte der Tätigkeit der Spezialisten für Kardiologie in München.

Mehr Details zur Kardiologie München gibt es auf isarklinkum.de.

11. April 2017 / von / in
wir stellen vor – Urologie München

In unserer Reihe „wir stellen vor“ möchten wir unseren Lesern heute den Fachbereich Urologie des Isarklinkums München vorstellen.

Urologie des Isarklinkums München

Herzlich willkommen in der Klinik für Urologie am ISAR Klinikum!

Ich bin stolz darauf Ihnen gemeinsam mit meinem Team eine umfassende Betreuung in unserem urologischen Fachbereich anbieten zu können! Auf den folgenden Seiten geben wir Ihnen einen Überblick über unser Behandlungsspektrum und einige Informationen zu häufigen urologischen Krankheitsbildern.

Wir wissen, dass man über urologische Beschwerden nicht gerne spricht – daher liegt uns ein diskreter Umgang mit Ihren Fragen und Problemen ganz besonders am Herzen. Gerne beantworten wir Ihre Fragen und widmen uns Ihren Anliegen!

Professor Dr. David Schilling
Direktor der Klinik für Urologie

Quelle: Fachbereich Urologie München am Isarklinkum.

12. Dezember 2016 / von / in
schmerzkliniken.com – alle Vorteile für Kliniken

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Sie können Sich mit einem Eintrag in das große schmerzkliniken.com Portal vielen Besuchern und potentiellen Schmerzpatienten präsentieren, denn Ihre Klinik von unserer Reichweite. Wir sind auf vielen Kanälen im Netz aktiv und gewinnen unsere Besucher über google, Facebook, Twitter und andere Werbekooperationen. Neue Einträge werden auf auf unserer Facebook-Seite geteilt und so erreichen Sie viele neue Patienten.

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schmerzkliniken.com ist werbeseitig überregional tätig, d.h. wir erreichen beispielsweise über speziell ausgelegtes Targeting genau Ihre Zielgruppe. So spielen wir unsere Werbung z.B. auch an Zielgruppen aus, die in Hamburg leben, sich aber für eine Schmerztherapie in einer Schmerzklinik in Bayern interessieren.

29. Juni 2016 / von / in